#Tag 4
Welcome to Sweden 🇸🇪
Veröffentlicht am: 18. September 2021

Der Parkplatz, den ich in der Nacht angesteuert habe, entpuppte sich bei Tageslicht als richtige Rastplatz-Oase.

Mit See, Enten und einem Spazierweg, der zum Füße vertreten einlädt.

Perfekt, um den Morgenkaffee zu genießen!

Dann ging es weiter Richtung Kopenhagen und über die Öresundbrücke nach Schweden.

Zuerst aber in den Tunnel 66m unter den Meeresspiegel.

So tief war ich nie, noch nicht einmal beim Tieftauchen (42m), und das mit Bus und trockenen Füßen.

Und gleich danach geht es auf 60m hoch über die Brücke ….und schwups ist man in Schweden…

Dann heißt es zuerst einmal zahlen, 535,- Schwedische Kronen, oder auch € 54,-.

Etwas ungewohnt eine anderen Währung, aber VISA hinhalten und passt schon.

Direkt nach der Mautstelle war auch schon die Grenzkontrolle, sehr effizient, einmal anstellen und fertig.

Ein etwas ungewohntes Bild zeigte sich hier: Ein Polizist der keine Maske trägt?

Als artiger EU Bürger hielt ich im meinen Pass und mein Impfzertifikat hin. Er schaute sich aber nur meinen Pass an und sagte:

„ … I don‘t need this… „ und winkte mich durch.

Fazit: Covid wurde in Schweden offiziell abgeschafft.

Gleich danach machte ich auf einen Parkplatz eine Pause und genoss die Sonne, die gerade wieder raus gekommen war.

Bei einem Blick auf den Tacho bemerkte ich, dass ich 2004 km gefahren bin und es somit bis zur Grenze genau 2000 km waren, das nenne ich mal eine Punktlandung.

Irgendwo zwischen Malmö und Stockholm beschloss ich dann das mit dem Tanken mal auszuprobieren, der Tank war zwar noch halb voll und es wurden noch über 500 km Restreichweite angezeigt, aber ich wollte es mal ausprobieren.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Zapfsäule hat es dann funktioniert.

… und ja, Tanken in Schweden ist nicht billig. Da steht doch glatt Skr 1220,25 an der Säule, das sind ca. € 120,- und das für

66 Liter …. Puh

Nach diesem Schock ging es dann noch 4,5 Stunden bis kurz nach Stockholm, wo ich dann einen netten und ruhigen Platz zum Schlafen gefunden habe.

Nach insgesamt fast 9 Stunden und rund 770 km heißt es dann endlich “ gute Nacht“.